…dachte ich mir. Sozusagen mit gutem Beispiel vorangehen. Authentisch sein. Nicht nur von anderen (immer) fordern, sondern auch mal selber in die Strümpfe kommen. Schließlich redet alle Welt – zumindest die, die Fernblick haben – von der Notwendigkeit, Neues zu wagen.
Gesagt, getan. Das Motto: Gesicht zeigen im Maschinenbau. Gerade auf deutschen Autobahnen. Warum eigentlich nicht?
Das Werbeteam HG Druck & Werbung GmbH aus Salzgitter half tatkräftig. Die Fotos machte mein Lieblingsschwager Roger Timmermann von 2d+3d aus Berlin. Ein Künstler mit kreativem Pfiff. Klasse!


Der Countdown läuft mit Spannung. Am 26 Januar 2011 treffen sich Anwender aus den Luftzerlegeranlagen im Raum DACH bei der GEA Maschinenkühltechnik in Herne.
In der Vorbereitung des Drehbuchschreibens wurde so mancher Gehirnschmalz auch in das Thema emotionale Ansprache der Teilnehmer gesteckt.

Resultat ist der sogenannte Reinbeiß-Würfel der GEA. Er zeigt wunderbar das neue und frische Ansprechen jenseits des üblichen Maschinenbaueinheitsbreis. Frisch und knackig kommt er daher. Das lässt auf eine rege Teilnahme bei den Luftzerlegern hoffen. Der kommunikationsoptimierer.de meint: Gutes Gelingen GEA!
Wie haben Sie gestern den Eurovision Song Contest erlebt? Ganz ehrlich – in Schlafstellung. Warum? Weil ich mir gleich anfangs dachte: „Oh, nein, bitte nicht so eine Einheitssoße.“ Zwar bin ich nur Musiklaie. Aber das, was meine Augen und Ohren zu boten bekamen, sah und klang so richtig nach Einheitsbrei. Ich raffte mich dann wieder auf, bei Startnummer 22 am Ball zu bleiben. Und als es dann soweit war, war ich auf einmal hellwach. Was für ein toller Auftritt. Keine Spur von Einheitssoße. Lebensfreude pur kam da über den Bildschirm geschossen. Ich fühlte mich emotional richtig gut angesprochen und wusste auf einmal, nach was ich mich als Konsument sehne: Frische Gesichter, neue Ideen, andere Wege in der Präsentation. Auf jeden Fall: Bitte kein Mainstream! Davon wimmelt es ja nur so um uns.
Schnitt. Denken wir an den Maschinenbau in diesem Zusammenhang wird eines sofort klar. Wenige haben wirklich Mut, übliche Regeln zu brechen. Frisch und frei jenseits üblicher Rituale mit Risiko auszubrechen. Lena hat das einfach gemacht. Gratulation zum Mut. Kurz: Wo stecken die Lenas im deutschen Maschinenbau?
Im Maschinenbau kann man immer wieder staunen. So heute: Wie oft sagen Maschinenbauer, dass das Geschäft rein rational ist und der Preis entscheidet. Heute dann ein schöne Geschichte dazu. Während eines Coaching im Maschinenbau zeigte uns der Gastgeber Piller aus Osterode seine Fertigung als Elektromaschinenbauer. Piller selbst gehört seit einigen Jahren zur mittelständischen Firmengruppe Langley aus England. Interessant war dabei die Firmengeschichte und das Detailwissen der Mitarbeiter in der Fertigung. Und dann kam da dieser Augenblick: Die pinke Kette von RUD. Was für ein geniales Marketing-Konzept. Dieses widerlegt eindrucksvoll die Plattitüde: Der Preis entscheidet. Offensichtlich nicht!

Die Osterzeit nutzte der kommunikationsoptimierer.de dazu, einfach mal die Seele baumeln zu lassen. Dieses Mal auf einem Bauernof in Meran. Gleich zu Beginn kam es zu einigen interessanten Begegnungen, die viel mit dem beruflichen Werdegang als Berater, Trainer und Coach im B2B-Umfeld (speziell Maschinen- und Anlagenbau) zu tun haben. Immer mit der Überlegung und Quergedanken: Was kann man für Marketing und Vertrieb daraus lernen? Was gibt es für Brauchbares, was vielleicht schon vor vielen, vielen Jahren ein gescheiter Geist entdeckt hatte.
Also soll hier keine große Prosa kommen. Kurz: Laßt Bilder sprechen!

Ein Visionär (Heger?), den ich mir für meine Heimatstadt Wilhelmshaven auch wünsche. Er erkannte schon vor ca. 200 Jahren, dass Wohlstand etc. in Südtirol im Tourismus steckt. Also da, wo Geld erwirtschaftet wird und nicht verbraten.

Ein geistreiches Buch lenkte interessanterweise auf neue Sichtweisen. Gibt es wirklich globale Verschwörungstteorien, die uns lenken und steuern? Kurz: Selber lesen und einfach mal dazu mailen, was Sie darüber denken.

Regelbrüche? Das klingt spannend. Interessant, was Coca Cola sich dazu einfallen läßt.


Und zum Abschluß sah ich eine Frage auf einem Plakat, die wirklich super gestellt ist, oder?

Am 25.11.09 trafen sich im Hause Lindauer Dornier Maschinenbauer, die sowohl Produkte fertigen als auch als Lohnfertiger agieren. Tags zuvor probten der kommunikationsoptimierer.de mit dem Gastgeber die erstellten Auftrittsdrehbücher. Das war nochmals ein hartes Stück Arbeit. Bei manch einem sorgte es sogar für eine schlaflose Nacht.
Mit dem notwendigen Lampenfieber begann ein toller Tag. Kurz: Die Hütte war voll und der VDMA-ERFA ein voller Erfolg. Die anwesenden Maschinenbauer und Lohnertiger investierten eine nutzvolle Zeit. Ein wahrlich sehr guter Tag.
Durch das etwas andere Drehbuch konnten sich die Teilnehmer hervorragend beschnuppern und es blieb viel Zeit zum gemeinsamen Arbeiten in den Workshops. Das war das Salz in der Suppe. Von anderen lernen und sich gegenseitig bereichern. Der Abschluß war eine Werkbesichtigung. Dabei fiel ins Auge, dass einige Besucher recht viel Steh- und Sitzfleich besaßen und das Ende sich angenehm nach hinten verschob. Eine relaxte Stimmung mit angenehmen Gesprächspartnern. Was will man mehr? Einfach toll!
Hier einige Schnappschüsse:

Ein kurzer Regelbruch im Ablauf: “Toni, was machst Du denn hier…?”

Eine tolle Moderation des pfiffigen Gespanns des VDMA an diesem Tag: Herr Dr. Lutz, Frau Dr. Engels, Herr Lott

Der nächste Regelbruch: Das personalisierte Simultanprotokoll – print on demand – by Lindauer Dornier/VDMA zum sofortigen Mitnehmen.

Bei so einer gelungenen Veranstaltung zeigte sich der Zäntis am nächsten Morgen von seiner schönsten Seite. Was für eine tolle Zeit! Danke dafür!

Gelegentlich sprechen mich im Maschinenbau Neugierige an. Sie wollen wissen, was der kommunikationsoptimierer.de mit Hip-Hop zu tun hat. Meine Erklärung dazu: Klicken Sie dazu einfach mal auf der ersten Seite unter www.kommunikationsoptimierer.de bei “Biss statt Schiss” oder gehen Sie auf www.lichtblickimb2bvertrieb.de .
Hier hören Sie einen kleinen Auszug vom Nachwuchskünstler Bafe aus Gifhorn. Er bearbeitete ebenso in Kooperation mit dem Nachwuchskünstler MKR (Gifhorn) den Eingangssound zum Lichtblick! im B2B-Vertrieb.
Wie heißt es schließlich: Wenn man von anderen fordert, etwas Neues zu wagen, sollte der Berater nicht nur darüber schwatzen. Am besten ist es, wenn er es selber auch praktiziert. Wenn er authentisch ist. Oder?
Daher freut sich der kommunikationsoptimierer.de darüber, dass sowohl MKR als auch Bafe ihren künstlerischen Weg beim Stadtfest in Gifhorn weitergingen. Das lässt zukünftig noch einiges in den Maschinenbauer-Ohren erwarten. Hier aus Gifhorn einige Eindrücke. Fazit: Jungs, toll gemacht, gute Texte, schön zum Anhören! Mehr davon!


Nach dem Motto “Misch Dich ein!” und dem traurigen Wahlkampfauftakt diese Woche “Stichwort Vollbeschäftigung – endlich mal eine Vision – HURRA? – Doch: Wie oft habe ich dieses Thema schon während meiner 43 Lebensjahre von allen etablierten Parteien gehört? Wie hartnäckig war man an der Zielerreichung nach der Wahl wirklich interessiert? Sendepause!” hat sich der kommunikationsoptimierer.de eindeutig positioniert: H – S – P! Sie auch? Weisse Bescheid?

Ja, das war wirklich aufregend. Der Marketing-Club Harz lud mich als Berater ein. Wußte ich natürlich, dass das Publikum extrem weitläufig die Branchen vertritt. Vom Wasserfachmann bis zum Energieberater war alles an Bord. In der anschließenden Diskussion ging es heiß her. Das Fazit des Auftritts können Sie hier kurz und knackig nachlesen. Es hat Spaß gemacht im Harz!

Heute Morgen las ich richtig? Die These von Wolfgang Münchau in der heutigen FTD: Deutschlands wichtigste Industriezweige haben ihren Zenit überschritten. Es ist Zeit, sich neu zu orientieren!
Da schossen mir Gespräche mit Klienten aus dem Maschinenbau durch den Kopf. Neulich sagte einer beispielsweise: „Herr Zimmermann, der Q7 von Audi, was soll das sein: Innovation? Mitnichten! Das ist nur eine riesen Verpackung und Spritschleuder, sonst nichts.”
Ich fuhr dann nach Hause und hatte Zeit, über das Gespräch nachzudenken. Ich erinnerte mich an das Buch von Malik „Systemisches Management, Evolution, Selbstorganisation”. Mein Kernfazit aus diesem hervorragenden Werk war: Unsere Führungseliten sind nicht ausgebildet und vorbereitet auf die komplexen Herausforderungen der Zukunft. Sie versuchen, komplexe Probleme mit einfachsten alten Methoden von vorvorgestern zu lösen. Motto: Das hat damals auch schon funktioniert. Gestern sah ich dann im BR3 einen Fernsehbericht und als Experten für die Finanzkrise Herrn Rürup.
Ich weiss nicht, wie es den Lesern geht, aber ich versuche schon seit einiger Zeit als Freiberufler das Thema „Rürup-Rente” zu verstehen. Ich habe es aufgegeben. Unmöglich zu verstehen! Vielleicht hat das Ganze ja auch nur Methode, was ich natürlich eher befürchte. Aber zurück zum Thema.
Und gestern hatte ich dann wieder diesen Eindruck: Die Patentrezepte von gestern. Interessant war beispielsweise ein Kommentar eines Diskussionsteilnehmers, der anmerkte „…das die USA darüber nachdenken, den Dollar in seiner bisherigen Form abzuschaffen!”. Die Reaktion war interessant. Niemand – auch der Experte Rürup – gingen darauf ein. Natürlich nicht. Völlig neues Terrain. Sollen sich andere doch die Finger verbrennen. Da stehe ich lieber auf der Seite von Herrn Münchau. Es ist Zeit, Regelbrüche zu thematisieren. Nächste Woche werde ich genau das mit Klienten aus dem Maschinenbau machen. Beispielsweise: Wo liegt die Zukunft für den deutschen Maschinenbau? Welche Märkte sind das? Lassen Sie uns darüber gemeinsam hier nachdenken! Lassen Sie uns die momentane Zeit der Verunsicherung als Chance nutzen. Jetzt!