Archiv für das Tag 'Mission'

Da staunte ich nicht schlecht: In Vechta ist der Boom zuhause. Überall ist die Prosperität förmlich zu sehen. Ich frage mich dann immer: Woran liegt das? Warum ist gerade hier der Erfolg ansässig? Was machen diese Menschen offensichtlich erfolgreich anders? Was differenziert diese Menschen im Wettbewerb zu anderen erfolglosen Regionen?

Klasse, dass ich dazu gerade eine Projekt begleiten darf. Die Erfolgsgeschichte hat auch hier einen Namen: M. Knake Blechbearbeitung und Gerätebau GmbH. Hier ist der Name Programm. Damit diese Erfolgsgeschichte weitergeht, beginnt das Projekt „Knake Zukunftswerkstatt 2023“.

Wunderbar ist auch für mich als Berater, mit welcher Akribie und Motivation man dieses Projekt seitens der Belegschaft und des Managements wahrnimmt. Kurz: Man nimmt es ernst, delegiert es nicht „weg“. Im Gegenteil: Es steht ganz oben auf die Agenda. Sicherlich ein Grund dafür, warum das Unternehmen bis heute dermaßen erfolgreich seinen Weg in der Blechumformung ging.

Für Maschinenbauer heißt es nun: Hingeguckt und aufgepasst. Bei Knake tut sich was! Hier optimiert sich ein leistungsstarker Wertschöpfungspartner für innovatives Blechumformungsknow-how. Damit Lieferanten, Kunden, Mitarbeiter und Interessanten zukünftig am Puls der Zeit sind, gibt es so eine Art Liveticker: Was passiert gerade aktuell im Projekt Knake Zukunftswerkstatt 2023? Und es versteht sich, dass ein solch innovatives Unternehmen gleich online Nägel mit Köpfen macht. Schlagwort Facebook. Demnächst mehr dazu.

Die Woche hatte ich als Coach die Chance, bei einem Klienten aus dem Maschinenbau für die nächste Woche interessante Details mitzuerleben. Der besagte Luftkühler wird in Belgien in einer Gasverdichterstation seinen  Dienst versehen. Interessant für mich als Coach war die Frage: Was steckt Spezielles darin und wie kann man im Vertrieb draußen am Kunden dafür Sensibilität schaffen? Das brachte mich auf gute Ideen für den Klienten aus dem Maschinenbau.  Für die nächste Woche konnte ich somit guten Input mit nach Hause nehmen, um am Drehbuch nochmals zu feilen.

Separat hatte ich gestern das Vergnügen, von Coachees live zu erleben, dass 3M seine Mission „Lösung von ungelösten Problemen“ mit Leidenschaft immer wieder im Markt praktiziert. Post-it zum Moderieren. Wunderbar. Zugabe!

Während der Osterzeit trieb es mich mit Familie nach Stralsund. Ein wunderbarer Ort, sehr sehenswert. Während ich durch die Stadt schlenderte, blieb ich vor einem Fenster der Targobank stehen. Warum? Waren das nicht die Kandidaten, die ihre Bank – bei der Bankenkrise damals 2007/8 - fast in die Pleite geführt hätten, hätte der Steuerzahler sie nicht gerettet?

Citibank, das waren doch die, die 2008 an die Franzosen verscherbelt wurden? Befasst man sich mit dem Ursprung dieser Bank von 1915 und den Werten und der Mission, frage ich mich gerade, ob die Manager im Größenwahn das je interessiert hat. Da steht nämlich Interessantes drin. Das gibt Orientierung und Bodenständigkeit im finanziellen Turbowahnsinn.

Nun stehe ich da vorm Fenster und bin baff erstaunt, wie man Kunden so mir nichts dir nichts auf eine andere Fährte lockt. Und ich frage mich dabei: Welche Werte stecken denn nun in der Unternehmensphilosophie dahinter? Glaubwürdig? Ich habe keinen guten Eindruck, auch wenn Werder Bremen dafür Reklame läuft.

Da staunte ich als Berater nicht schlecht. Das in harter Arbeit entwickelte Unternehmenshaus 2020 plakativ an die Wand gebracht. Gleich gegenüber der Geschichte des Unternehmens.

Erstaunlich, aber andererseits auch wider nicht. Es sind mal gerade zwei Jahrzehnte. Aber die Dynamik, die Vibration ist überall zu spüren. Klasse, wie man dort mit Zukunftsideen und den dazugehörigen Werten und der Mission umgeht. Da können viele was lernen!

War das eine aufregende Woche im Vertrieb: 4 Tage Vertriebs-Coaching am POS waren sehr ereignisreich. Was es da für Augen und Ohren gab, das gibt guten Input für weitere Projekte im Maschinen- und Anlagenbau.

Der Abschluss war ein bewegender Workshop mit einem Spezialmaschinenbauer. Im Hunsrück rückt man von Natur aus schon enger zusammen. Die pfiffige Geschäftsführung nutzt diese Tugend eindrucksvoll. Der Erfolg gibt ihnen recht. Eine Unternehmenskultur, die einfach Spaß macht, fördert und fordert.  Felix von Cube lässt sicherlich gerne grüßen!

Der Appell des kommunikationsoptimierer.de lautet daher:  Weiter so!

Vielleicht fragt sich der ein oder andere, wie es denn um die Bauaktivitäten des neuen Bürostandortes steht? Mit Elan und Schmackes begann es ja im April. Das ist auch weiterhin so. Allerdings scheint die viele Projektarbeit den Umzug doch eher in die Weihnachtszeit zu legen. Mal sehen. Einerseits ja auch schön, dass es so ist. Hier einige aktuelle Schnappschüsse. Zum Besonderen des Büros wird es noch gesonderte Beiträge geben. Lassen Sie sich einfach mal überraschen.

Bewährtes mit Neuem kombinieren. Das klingt fast wie eine Mission vom kommunikationsoptimierer.de.

DSCF2070

DSCF2097

Heute morgen macht mich Google auf einen Artikel in Handelslatt.com aufmerksam. Der Artikel von Wolfgang Gillmann beschreibt sehr schön die finanzielle Situation vieler KMUs aus dem Maschinenbau. Hier zeigen sich gut verständlich die Stärken meist inhabergeführter und bodenständiger Unternehmenfamilien, die einfach sehr oft einen entscheidenen Vorteil haben: Sie besitzen eine familiäre unternehmerische Mission. Sie setzt oft auf Mut aber auch grundlegende Sicherheitsbedürfnisse. Hochglanz und Management-Tamtam ist – Gott sei Dank! – diesen Bodenständigen sehr fern. Das ist auch gut so. Das wiederum zeigt sich dann in den Eigenkapitalanteilen u.a. Kurzer Quergedanke: Wenn man aktuell lesen kann, was Großkonzerne mit welchen Umsätzen für Übernahmen machen wollen (wollten), schlägt es ja dem Faß sehr oft den Boden aus! Motto: Umsatz 12,7 Mrd. Dollar – Übernahmeinvestbedarf an Fremdfinanzierung 13 Mrd. Dollar! Wie geht so was? Wer finanziert so was? Einfach Unfassbar. Wie im Irrenhaus.

Lesen Sie hier den Handelsblatt.com Artikel, es lohnt sich!

Lars Zimmermann

Sehr gut: Studenten zogen engagiert mit!

Das war ein anstrengendes Wochenende: Innovationsmanagement II war für die Studierenden eine ungewohnte Übung. Nicht das “Verkonsumieren” war angesagt, sondern das ganze Gegenteil war gefordert: selber denken, entwickeln und ausprobieren. Gerade für Studenten im tristen Lernmarathon eher etwas ungewohnt. So war auch für mich dieser erste Step im Lehrauftrag Innovationsmanagement II nach meiner Pause von 3 Jahren eher wieder eine neue Herausforderung. Schließlich hatte ich von 1995 bis 2005 einen Lehrauftrag im Investitionsgüter-Marketing an der FH Emden durchgezogen. Hier wollte ich aber nun ein neues Terrain betreten. Einfach Neues aus meinem interessanten B2B-Beratungskontext einbinden und ausprobieren. Das Fazit lautet kurz und knapp: Mission fürs Erste geglückt – mit Potenzial für die Zukunft.

…und nach der Vorlesung ging`s ab auf die Laufpiste…

Na prima, werden sich viele beim Aufstieg des Fußballwinzlings TSG Hoffenheim in die Erste Bundesliga ge­dacht haben: Das kann doch jeder – ge­sponsert von einem schwerreichen Un­ternehmer, der keine Ahnung hat und nicht weiß, wohin mit seinem Geld. Wer so denkt, tut Dietmar Hopp, dem SAP-Mitgründer und Hoffenheim-Mä­zen, unrecht. Hopp hat ein Experiment gewagt, dass nicht nur aus sportlicher, sondern auch aus rein unternehmeri­scher Sicht spannend ist: Wie weit lässt sich Erfolg planen? Hopp setzt nicht nur auf seine schiere Kaufkraft, sondern auf ein umfassendes Konzept. Er hat mit dem ehemaligen Hockey-Bundestrainer Bernhard Peters, dem Psychologen der Nationalelf Hans­ Dieter Hermann und dem “Professor” genannten Ralf Rangnick einige der klügsten und kreativsten Köpfe der Branche in sein Team geholt. Hinzu kommt ein langfristiger Finanzierungsplan. Und: Hopp bringt Idealismus mit. Schließlich hat er einst selbst bei Hof­fenheim gekickt. Den ganzen Beitrag lesen »