Aus dem Maschinenbau kann ich ja nun über die Jahre auch schon ganz schöne Geschichten erzählen. Aber was ich heute in Rostock sah, das ist rekordverdächtig. Da gib es tatsächlich einen Edelladen – namens Lillebo – in der Rostocker Innenstadt. Hier treibt der Wahnsinn wahre Blüten. Überall Schilder mit der Aufschrift „NICHT BERÜHREN“. Und das noch absoluten High-End-Preisen für Luxus-Brands aus dem Consumerbereich. Wo das Haptische doch schon zwangsläufig Passion ist. So unfreundlich ist man ja nicht mal bei Aldi am Grabbeltisch. Einfach sagenhaft!


Ich habe mich da einfach nur gefragt: Wer kauft denn da noch ein? Da geh ich doch gleich lieber zum Klicken über, oder? Ach, und zum Abschluß von Irmgard noch einen Wunsch zum Weitersagen!

Für einen Maschinenbau-Termin hatte ich gestern in Telgte bei Münster zu tun. Ich vertrat mir noch ein wenig die Beine und was sah ich da: Kundenorientierung pur. Toll gemacht. Da hat sich jemand beim Schmuddelwetter Gedanken gemacht. Wie kann ich dem Kunden wirklich etwas Gutes tun? Persönliche Qualität eben!

Ist das nicht ein wunderbares Beispiel dafür? Kurz: Mehr davon!
Die Instandsetzungsarbeiten für das neue Büro des kommunikationsoptimierer.de neigen sich langsam dem Ende zu. Heute erfuhr ich durch eine Handwerksrechnung eines lokalen SHK-Betriebes, was 4 m Kunststoff-Absperrfolie dem Endkunde kostet: 30,90 € zzgl. 19 % MwSt. !! Das wäre ja so, als wenn ich als Coach meinem Klienten Flip-Chart-Papier in Rechnung stellen würde. Unmöglich – so was! Was sind das für Gedankengänge? Wie kommt es zu solchen Marktgepflogenheiten? Was meinen Sie dazu?

Heute wollte ich mal schnell beim “Städtischen Regiebetrieb” die sogenannten Gelben Säcke abholen. Und was sahen da meine Augen? Sehen Sie selbst.

Ich fragte mich: Ist das nun die Tragödie des Allgemeinguts? Würde sich ein frei am Markt agierendes – und prosperierendes – Unternehmen bei der Ankunft seiner Kunden dermaßen präsentieren? Wie nehmen Mitarbeiter und vor allem Führungskräfte dieses Jammerbild überhaupt wahr? Fragen über Fragen. Antworten? Gibt`s (k)eine. Das ist offensichtlich das Resultat von dahin siechenden und öffentlich gepamperten Monopolisten, denen ihr Auftritt eher egal ist. Wie läßt sich sonst so ein Jammerbild erklären, wo doch alle Mitarbeiter täglich mehrmals daran vorbeifahren. Außerdem: Ich frage mich gerade, wer meiner Klienten aus dem Maschinenbau sich so präsentieren würde? Und: Wenn sie das täten, was deren Kunden dazu sagen würden? Ich mache es kurz: Gott sei Dank kenne ich keine.
Wie ich gerade noch bei Google erfahre, dienen die SRB als Startpunkt für sogenannte “Putzaktionen” der Bürger in Salzgitter. Vielleicht putzt man ja demnächst bei sich selbst mal vor der Haustür. Zu wünschen wäre es ja, so dass das alte Gefährt wieder im alten Glanz erscheinen kann. Irgendwie ein Stück wie aus dem Tollhaus. Was meinen Sie?
Flugstornierung in München! Gestern traf es mich selbst. Sage und schreibe 4 h brauchte ich, um mich bei Air Berlin zu informieren, Koffer zu ergattern, Umbuchung zu erreichen etc. Nun frage ich mich: Wenn man als Dienstleister weiß, dass Flüge mehrmals im Jahr wegen ungünstigen Wetterverhältnissen ausfallen, warum lässt man Kunden dann einfach völlig uninformiert im Regen stehen? Wenn sich lange Warteschlagen ergeben, wäre da ein gereichter Kaffee oder Wasser nicht eine tolle Botschaft? Ist das, was ich da gestern bei Air Berlin erlebte, die besagte “Servicewüste Deutschland”? Oder bin ich nur ein Korinthenkacker, der sich nicht so haben soll? Was meinen Sie?
Diese Frage steht bei XING zur Diskussion. Mal sehen, wer welchen Standpunkt vertritt!

Gestern hatte ich als kommunikationsoptimierer.de Premiere im Industrieverband Spectaris. Interessant war das Teilnehmerfeld der Medizintechnikhersteller. Da ich immer auf der Suche nach Mustern bin, traf ich auf eben solches: Kundenorientierung!
Lange Rede, kurzer Sinn. Am Nachmittag entschied ich mich in den Workshops zu teilnehmeraktivierenden Übungen. Das Resultat: Sehr gutes Feedback von den Teilnehmern und sie hatten Spaß und Freude am Mitmachen. An die Teilnehmer ein herzliches Dankeschön hierfür!


