Das war am Freitag ja eine richtig anstrengende Anfahrt nach Husum. Windige Böen, Regen von vorne: Ein regelrechter Shitstorm begrüßte mich in Husum am Freitag. Und dann dieses: Man denkt sich so: Diese Messe ist das Highlight für Nordfriesland und wird von allen so richtig promoted. Denkste!
Frisch am Ende der A23 begrüßte mich der Blitzer. Bitte recht freudlich. Gott sei Dank bei mir nicht. Dennoch: Ich frage mich, welcher Hirni auf die Idee kommt, diese für Nordfriesland wichtigste Messe dermaßen kontraproduktiv zu begleiten. Sicherlich keine Leute, die davon leben müssen. So viel Dummheit ist wirklich unfassbar. Eine Steilvorlage für die Befürworter der Messeverlegung nach Hamburg.

Natürlich ein Politikum. Was sonst. Schade drum. Mein Messebesuch war sehr spannend und inspirierend und macht Appetit auf 2014. Ob in Husum oder Hamburg. Übrigens: Die Neugierigkeit vieler Messestand”besitzer” war mal wieder atemberaubend. Interesse an Kunden: Nicht wirklich! Warum man trotzdem viel Geld dafür ausgibt? Eine spannende Frage.
Erstaunlich, was am Telefon alles geht. Im Privaten kennt der eine oder die andere Singlebörsen. Fazit: Gibt man sich viel Erlaubnis, gibt es so gut wie keine Tabuthemen am Telefon. Daher erstaunt es mich als Coach im Vertrieb/Verkauf innerhalb der Zielgrupppe Maschinenbau immer wieder, wie sich Verkäufer/Vertriebler selber im Kopf einen Streich spielen. Kurz: Sie machen Vorannahme über Vorannahme. Viele Fragen sind schlicht verboten. So nach dem Motto: Das darf man nicht! Die Sozialisation im Elternhaus läßt grüßen. Obwohl: Wie war das noch bei Ernie & Bert: Wer, wie, was, wieso, weshalb, warum – wer nicht fragt….!
Umso erstaunlicher ist Herr Bayreuther als Telefontrainer. Nachdem ich ein Buch von ihm gelesen habe, entdeckte ich ihn im Internet. Ein schönes Beispiel fürs rege “Fragen-stellen-dürfen” – wie ich meine. Gerade für technisch denkende Vertriebsingenieure etc. ein wahrer Ort von Inspiration. Klicken Sie rein!
Ja, das war wirklich aufregend. Der Marketing-Club Harz lud mich als Berater ein. Wußte ich natürlich, dass das Publikum extrem weitläufig die Branchen vertritt. Vom Wasserfachmann bis zum Energieberater war alles an Bord. In der anschließenden Diskussion ging es heiß her. Das Fazit des Auftritts können Sie hier kurz und knackig nachlesen. Es hat Spaß gemacht im Harz!

Für einige Teilnehmer der Qualifizierungsoffensive von Jung Pumpen war der Verlauf des Workshops offensichtlich mit Ernsthaftigkeit und neuen Denkansätzen verbunden.
Den Teilnehmern brachte es einfach viel Spaß, über andere Wege zu Neukunden nachzudenken. Dass das Ganze für alle Beteiligten trotz der Mühen und der Plakerei eine Bereicherung war, zeigte das positive Feedback.
Gerade für mich als Trainer war der Kontakt in die Pumpenszene sehr lebendig. Schließlich bin ich in den 90zigern als Pumpenverkäufer für die KSB AG mit Schmackes und Leidenschaft durch die Lande gezogen. Das Fazit meines Auftritts bei Jung Pumpen: Da geht noch mehr für Jung Pumpen! Gut so!
