12.12.2011
12.12.2011
25.11.2011
In Telgte wird über Nachwuchs geredet und auch gemacht!
Da war er wieder! Dieser Moment im Maschinenbau, der mich intuitiv vor Jahren für mein berufliches Weiterkommen als Berater, Trainer und Coach auf den Maschinenbau als Nische festlegen ließ. Vor einiger Zeit lernte ich das Unternehmen Münstermann aus Telgte kennen.
Gleich zu Beginn schoss mir ins Auge: Hier wohnt die Zukunft. Hier ist vorne. Hier ist Bewegung. Hier tobt das Maschinenbauleben.
Heute weiß ich, woran es liegt. Natürlich an den Menschen! Zwei davon haben ein riesen Talent darin, junge Menschen mit Freude und Spaß an den deutschen Maschinenbau heranzuführen.
Als Coach darf ich gerade zwei Jungfüchse im Vertrieb zum Markt hin begleiten. Was für eine Freude! Mir geht das Herz auf. Nur gut, dass das nicht nur der kommunikationsoptimierer.de erlebt, sondern dass das Telgter Modell die Tage weit(er) ins Land getragen wird. Von einem sozialen Engagement wie diesem kann sich so manch einer eine Scheibe abschneiden.
So fädelt man schlicht die Erfolge von Morgen heute schon ein. Bitte mehr davon!
04.11.2011
Trans was? Warum? Wofür?
01.11.2011
Spinoza, Kant & Co. bringen den Maschinenbau auf Trab!
Da staunte ich als kommunikationsoptimierer.de nicht schlecht. Mit einem Nachwuchskünstler machte ich einen ausgedehnten Waldspaziergang. Die Neugierde meines Spazierkollegen brachte mich und ihn zum Thema Maschinenbau in einen aufregenden Dialog. Der Nachwuchskünstler wollte genauer wissen, was ich im Maschinenbau genau mache. Die Stichworte: Neugierde entfachen standen im Raum. Nach vielen Fragen an mich, entdeckte ich den geistigen Reichtum in diesem Gesprächspartner und das Verlockende, meinen Maschinenbaugeist mit der Philosophie zu verknüpfen. Es ging zunehmend um das „WARUM“!
Warum gehe ich mit Vertriebsingenieuren wie genau vor? Was kann ich verändern? Woher kommen die Ängste bei Verhaltensänderung? Wie kann ich Menschen dazu bringen, alte Zöpfe entweder zu hinterfragen, oder vielleicht – gleich besser – abzuschneiden? Warum habe ich mich als kommunikationsoptimierer.de auf den Maschinen- und Anlagenbau als Experte im Verkauf bzw. Vertrieb positioniert? Warum macht das Sinn? Wie hängt das mit meinem Lebenskonzept zusammen?
Fragen über Fragen. Genau richtig so! Lange Rede, kurzer Sinn: Das Ritual wird beibehalten, bringt im Kopf für den Maschinenbau frische Ideen und mein Blutdruck freut sich.
26.10.2011
Maschinenbau zum Anfassen – iPad ade!?
Beim letzten Coaching in Polen staunte ich nicht schlecht. Da kamen Erinnerungen an meine Verkäuferzeit bei der KSB AG hoch. Pumpen- und Armaturenschnittmodelle für die Planer und Architekten. Soll heißen: Der gute und alte Vorführkoffer hat gerade heute eine große Daseinsberechtigung. Schließlich glaubt man ja in Zeiten von iPad & Co. an die virtuelle Präsentation über alles. Das dem nicht so ist, konnte ich bei den polnischen Vertriebsingenieuren der GEA aus Opole während des Coaching vor Ort beim Kunden erleben. Vor Ort in einem Fernwärmekraftwerk in Krakow. Da wurde angefaßt, diskutiert. Emotionen pur! Viele Menschen wollen offensichtlich befummeln und streicheln. Schließlich fragt man sich doch: Rauhe Oberflächen. Wie fühlt sich das an? Wie sieht das aus?
Kurz: Haptik sticht einfach! So einfach und doch zu oft vermisst im technischen Vertrieb. Gut so!
04.10.2011
Neugier als Charakterzug im Maschinenbau
Das war im Oktober ein interessanter Auftakt zum Schlussspurt in 2011. Nach einem Jahr Ausbildung im Vertrieb kristallisiert sich heraus, dass es um mehr geht als „Verkaufstraining“. Es geht um mehr! Es geht um die Denkkultur eines Maschinenbauers. Glaubenssätze, Grundüberzeugungen, die Art, wie man kommuniziert. Offen oder geschlossen? Mit welcher Leidenschaft sind die Menschen bei der Sache? Wie steht es letztendlich wirklich um die Neugierde? Profis und kritische Beobachter erkennen natürlich sehr schnell, dass genau dort enormes Potenzial brach liegt. Potenzial für Innovation, Regelbruch und Abhebung. Kurz: Was man sich doch gerade im Maschinenbau in Verdrängungsmärkten wünscht: Einfach eine Nasenlänge voraus sein. Erstaunlich ist allerdings für mich als Coach, Trainer und Berater immer wieder aufs Neue: Vielen ist das einfach zu anstrengend. Man verbleibt in der Komfortzone und jammert weiter über die Preispolitik rum, macht alles oder nichts für die unbefriedigende Situation verantwortlich, anstatt „einfach“ mal anzufangen, Kunden besser zu verstehen – jenseits von bereits schon bekannten Wissen. Also raus aus der Komfortzone!
23.09.2011
Quergedanken zum Maschinen- und Anlagenbau in Deutschland
Heute morgen telefonierte ich mit einigen Maschinenbauer-Kollegen aus dem VDMA-Umfeld. Thema: Finanz- und Realwirtschaft und die absurden Kennzahlen des Wahnsinns aus dem Jahre 2010. Parallel lese ich gerade in der aktuellen Ausgabe der Produktion, dass das Finanzmarktchaos bisher ohne Auswirkungen sei. Gefragt wurden Werkzeugmaschinenbauer aus Deutschland. Wer`s glaubt!?
Ich nicht! Schließlich erfuhr ich die Tage von einem Klienten aus dem Maschinenbau, dass Investitionen durch die MDAX-Kapriolen hinterfragt werden.
Die Zahlen, die ich am Telefon heute ansprach. Quelle: Handelsblatt aus letzter Woche.
10.09.2011
Lernstoff Luftkühler-Abnahme und die Sache mit 3M
Die Woche hatte ich als Coach die Chance, bei einem Klienten aus dem Maschinenbau für die nächste Woche interessante Details mitzuerleben. Der besagte Luftkühler wird in Belgien in einer Gasverdichterstation seinen Dienst versehen. Interessant für mich als Coach war die Frage: Was steckt Spezielles darin und wie kann man im Vertrieb draußen am Kunden dafür Sensibilität schaffen? Das brachte mich auf gute Ideen für den Klienten aus dem Maschinenbau. Für die nächste Woche konnte ich somit guten Input mit nach Hause nehmen, um am Drehbuch nochmals zu feilen.
Separat hatte ich gestern das Vergnügen, von Coachees live zu erleben, dass 3M seine Mission „Lösung von ungelösten Problemen“ mit Leidenschaft immer wieder im Markt praktiziert. Post-it zum Moderieren. Wunderbar. Zugabe!
22.08.2011
Maschinenbauer aufgepaßt! Hätten Sie`s gedacht, was am Telefon alles geht?
Erstaunlich, was am Telefon alles geht. Im Privaten kennt der eine oder die andere Singlebörsen. Fazit: Gibt man sich viel Erlaubnis, gibt es so gut wie keine Tabuthemen am Telefon. Daher erstaunt es mich als Coach im Vertrieb/Verkauf innerhalb der Zielgrupppe Maschinenbau immer wieder, wie sich Verkäufer/Vertriebler selber im Kopf einen Streich spielen. Kurz: Sie machen Vorannahme über Vorannahme. Viele Fragen sind schlicht verboten. So nach dem Motto: Das darf man nicht! Die Sozialisation im Elternhaus läßt grüßen. Obwohl: Wie war das noch bei Ernie & Bert: Wer, wie, was, wieso, weshalb, warum – wer nicht fragt….!
Umso erstaunlicher ist Herr Bayreuther als Telefontrainer. Nachdem ich ein Buch von ihm gelesen habe, entdeckte ich ihn im Internet. Ein schönes Beispiel fürs rege “Fragen-stellen-dürfen” – wie ich meine. Gerade für technisch denkende Vertriebsingenieure etc. ein wahrer Ort von Inspiration. Klicken Sie rein!
17.08.2011
Grüezi! Auch in der Schweiz spritzen die Funken beim Kundenbesuch!
So kann man sagen: Gestern verbrachte ich zwei wunderbare Coachingtage mit meinem Coachee im Raum Zürich/Winterthur. Es spritzten sozusagen die Funken! Interessant waren die Gespräche mit den Kunden meines Kunden vor Ort aus dem Maschinenbau . Besonders zu den Themen: Frankenaufwertung und deren Auswirkung und das Kopieren von Spezialmaschinen für die Klärschlammbehandlung. Abkupfern bis zum Marken-Label. Da zeigte sich für mich als Berater wiederum: Entweder man ist Apple, hat den Stall voller Juristen und überzieht die anderen mit Klagewellen, oder man ist schlicht innovativer und schneller.
Die letzte Alternative scheint aber nachhaltiger zu sein. Parallel las ich dann noch in der Schweiz etwas von Warren Buffett und seiner Sicht zu den Superreichen und den sozialen Verpflichtungen gegenüber der Gesellschaft. Interessant, was er seiner Gilde ins Stammbuch schreibt. Das macht einerseits Mut, andererseits kann ich`s nicht so richtig glauben. Dazu meint Roubini heute in einem wunderbaren Artikel:
http://www.project-syndicate.org/commentary/roubini41/German














