24.06.2012
Achema 2012: Ein Flegel ohne Benehmen und ein gutes Trainingsfeld begeistern!
Das war eine anstrengende Fuß- und Kopfarbeit in diesen Tagen auf der Achema. Dienstag und Mittwoch kam man sich vor, als wenn die Messe ein paar tausend Kilometer entfernt wäre. Die Schwüle in einigen Hallen war wirklich eine Zumutung für alle Beteiligten. Als Vertriebler frage ich mich, wie man solch eine schlechte Klimaperformance verkauft. Bei solchen Temperaturen ist der Mensch doch gar nicht mehr in der Lage, über Stunden konzentriert Dialoge zu führen. Höre ich dazu noch, was die Teilnehmer dafür zu berappen haben, verschlägt es mir die Sprache. Vielleicht ist dann der Messestandort Husum wirklich eine Alternative. Da hat man zumindest immer frische Luft im Zelt. Wände hoch und gut!
Und dann die Geschichte mit dem Flegel von der SGL Group. Was war geschehen? Ich nutzte die Achema für Coachings am POS. Vorweg: Eine großartige Sache. Aber dann dieser „Polizist“ von SGL. Ich machte einige Fotos von Fragen auf deren Messestand an die Standbesucher. Mir war zu diesem Zeitpunkt völlig unbewusst, dass man auf dem ganzen Messegelände keine Fotos machen darf. Das steht so im Kleingedruckten, a la Geschäftsbedingungen meiner Hausbank. Da fragt man sich ja auch immer wieder aufs Neue: Wer liest das alles? Die breite Masse der Messebesucher ist sich nicht im Klaren darüber. Wetten? Nach dem 3. Foto kam jener „Polizist“ auf mich zu und rotzte mich in einer aggressiven Gossensprache an, dass es mir wirklich die Sprache verschlug. So etwas aggressives und kundenunfreundliches Verhalten verschlug selbst mir vorübergehend die Sprache. Wie kann man einem solch` verbalen Grobmotoriker nur einen solch` delikaten Auftrag erteilen? Hat die SGL Group so etwas nötig? Ich hoffe doch: Natürlich nicht! Wie sagt man so langläufig: Der Ton macht die Musik, oder?
Noch eine Randnotiz: Klasse fand ich die Resonanz bei jungen Menschen auf dieser Messe. Viele junge Leute schlenderten durch die Messegänge. Das macht Mut!





