Wie haben Sie gestern den Eurovision Song Contest erlebt? Ganz ehrlich – in Schlafstellung. Warum? Weil ich mir gleich anfangs dachte: „Oh, nein, bitte nicht so eine Einheitssoße.“ Zwar bin ich nur Musiklaie. Aber das, was meine Augen und Ohren zu boten bekamen, sah und klang so richtig nach Einheitsbrei. Ich raffte mich dann wieder auf, bei Startnummer 22 am Ball zu bleiben. Und als es dann soweit war, war ich auf einmal hellwach. Was für ein toller Auftritt. Keine Spur von Einheitssoße. Lebensfreude pur kam da über den Bildschirm geschossen. Ich fühlte mich emotional richtig gut angesprochen und wusste auf einmal, nach was ich mich als Konsument sehne: Frische Gesichter, neue Ideen, andere Wege in der Präsentation. Auf jeden Fall: Bitte kein Mainstream! Davon wimmelt es ja nur so um uns.
Schnitt. Denken wir an den Maschinenbau in diesem Zusammenhang wird eines sofort klar. Wenige haben wirklich Mut, übliche Regeln zu brechen. Frisch und frei jenseits üblicher Rituale mit Risiko auszubrechen. Lena hat das einfach gemacht. Gratulation zum Mut. Kurz: Wo stecken die Lenas im deutschen Maschinenbau?
Heute las ich in der Welt eine Anzeige von Siemens zum Thema Energieeffizienz in der Gebäudetechnik. Fazit: Erstaunlich, wie scheinbar einfach Aufmerksamkeit zu erhaschen ist. Ich frage mich bloß: Warum machen viele im B2B so einen großen Bogen darum? Vielleicht wird`s nun mit Siemens etwas anders. Motto: Ja, wenn Siemens das nun macht, wird`s ja wohl richtig sein. Marketinginteressierte dürfen gespannt sein, wann das Thema Limbik größere Akzeptenz auch in der technischen Welt bekommen wird. Siemens sei Dank!

Hier spricht die Vizepräsidentin des Europäischen Parlaments zum Thema Schulden! Es ist so traurig, dass man einfach hinschauen muss! Rette sich, wer kann!
„In einer Hierarchie neigt jeder Beschäftigte dazu, bis zu seiner Stufe der Unfähigkeit aufzusteigen.“
Die peinliche Stellungnahme folgt prompt. Sicherlich auch auf unsere Kosten – wie üblich! Hier fällt mir nur noch das Peter-Prinzip ein. Kennen Sie das? Nein? Dann wird`s Zeit, es kennenzulernen.
Zugabe? Die Ausflüchte der Finanzminister! Gesendet gestern im NDR Info Kanal.
In dieser Woche ging es mal wieder sehr turbulent zur Sache. Schließlich tut sich wieder was im Maschinen- und Anlagenbau. Kurz: Made in Germany ist wieder in. Die Exporte stiegen im März so stark wie zuletzt 1992. Da ist es sehr nahe liegend, einfach mal auf “verrückte” Details zu achten. Besonders natürlich immer wieder auch die Verbindung zum kommunikationsoptimierer.de und seinen Aktivitäten im Marketing und Vertrieb zu suchen. Gott sei Dank ist das mit dem Blackberry eine wunderbare Geschichte, Dinge kurz und schnell mal als Schnappschuss festzuhalten.
Die Sache mit dem gesellschaftlichen Schwachsinn! Ist das wirklich innovativ?

Man fragt sich: Ist das innovative Ingenieurskunst, die uns wirklich weiterbringt? Es erinnert irgendwie an die Zeit der Dinos.
Markenpflege endet auf den Grabbeltisch!

Ob das so von Hilfinger gemeint war?
Zum Ausklang der halben Woche: Branding in “Perfektion”!

Auf der Rücktour am Mittwoch gab`s noch diesen Schnappschuss. Schmerzfreier Wahnsinn!
Aus aktuellem Anlass nutze ich die Chance der Teilnahme beim VWI-Treffen am 7. Mai in Magdeburg. Ziel war der Besuch von der Schuberth GmbH. Titel der Veranstaltung: Perfektion ist Kopfsache! Schuberth kannte ich bisher nur von der A2, Blick rechts. Immer fragte ich mich beim Vorbeifahren: Was genau machen die da? Am Freitag lüftete sich das Geheimnis. Kurz: Schuberth produziert hier in Magdeburg Kopfschutzsysteme für Motorradfahrer, für die Formel 1 und andere Autorennserien, für Soldaten, Feuerwehrleute, Polizisten und im Bereich der Arbeitssicherheit.
Ein teilnehmender WI-Student (!) brachte es auch den besagten Punkt: “Sie sind ja eine Manufaktur für Helme in höchster Qualität!“. Dieser scheinbar banale Spruch wurde im weiteren Verlauf der Veranstaltung immer interessanter. Schließlich beißen sich ganze Agenturen die Zähne aus, Missionen in einem einfach verstehbaren Satz – “Come in and find out!” – auf den gewünschten Punkt zu bringen. Wahrlich eine hohe Denkkunst, die nicht viele Zeitgenossen beherrschen. Wie sich nämlich im Verlauf herausstellte, sucht das Marketing nach einem neuen Slogan. Der vom Marketing erdachte Slogan lässt den Denker erkennen, dass der clevere Student hier einen wahren geldwerten Vorteil „for nothing“ bot. Einfach super mitgedacht. Punkt!

Mal sehen, wie es um die Reife der Entscheider bestellt ist, hier noch mal in einer Lernschleife in Klausur zu gehen. Als kommunikationsoptimierer.de konnte ich an diesem Tag erstaunlich viel testen und lernen. Stichworte: Diskussionseinstellung, Zuhören & Reagieren, Glaubenssätze, Einstellungen, Informationsvermittlung. Sozusagen ein bunter Strauß von wichtigen Dingen bei Kundenveranstaltungen. Gerade auch für den kommenden Lichtblick! im B2B-Vertrieb beim Hidden Champion ARKU Maschinenbau und Dreistern am 23. Juni im Raum Baden-Baden.
Aber zurück zu Schuberth: Der Besitzer aus USA wird nun verstärkt über Vertrieb und Marketing den Markt aufrollen. Das Motiv für Schuberth-CEO Marcel Lejeune? Wir dürfen gespannt sein, was da in den nächsten Jahren genau passieren wird. Lohnend einfach mal am Ball zu bleiben. Durch das ständige Reisen auf der Warschauallee sicherlich kein Problem.
Danke für diesen lehrreichen Tag an alle Teilnehmer. Eine tolle Zeit.
Im Maschinenbau kann man immer wieder staunen. So heute: Wie oft sagen Maschinenbauer, dass das Geschäft rein rational ist und der Preis entscheidet. Heute dann ein schöne Geschichte dazu. Während eines Coaching im Maschinenbau zeigte uns der Gastgeber Piller aus Osterode seine Fertigung als Elektromaschinenbauer. Piller selbst gehört seit einigen Jahren zur mittelständischen Firmengruppe Langley aus England. Interessant war dabei die Firmengeschichte und das Detailwissen der Mitarbeiter in der Fertigung. Und dann kam da dieser Augenblick: Die pinke Kette von RUD. Was für ein geniales Marketing-Konzept. Dieses widerlegt eindrucksvoll die Plattitüde: Der Preis entscheidet. Offensichtlich nicht!

Heute lese ich in der FTD einen Artikel über die Ukraine und dessen Parlament. Es ging – zugegeben – um ein sehr emotionales Thema. Das Resultat können Sie sich hier schön angucken. Ein Investitionsstandort mit Stabilität? Wohl eher nicht, oder?
Zum Wochenabschluss stand noch ein interessantes Coaching im Maschinenbau in Duisburg auf dem Programm. Schon auf der Hinfahrt gab`s mal wieder richtig guter Hingucker für die Augen und für die Fotodatenbank zum Thema Vertrieb & Marketing.
Interessant war neben den Coaching-Resultaten natürlich auch die Gestaltung der Siemens- Kundenkommunikation. Gehen schließlich viele technische Unternehmen doch immer noch davon aus, dass Kaufentscheidungen rein rational sind und der Preis entscheidet. Sozusagen die ewig Gestrigen. Daher war es durchaus ein Highlight zu sehen, wie Siemens mit seinen Kunden gehirngerecht(er) kommuniziert. Spätestens hier sollte doch die Alarmglocke bei den ewig Gestrigen läuten, oder?

Gut, dass die Schlote wieder qualmen!

Dazu gibt`s bei Erna um die Ecke noch `nen richtig guten Cafe. Mit 100 Prozent Kundenorientierung!

Zum Abschluss beim Auftanken des Europcars stand dann noch die interessante Frage im Raum: Wer gibt denn 10 € für eine Oettinger-Kiste?
