Wer neue Ideen entwickeln möchte, nutzt des Öfteren die Methode Brainstorming. Heute las ich dazu einen Artikel in der FTD – Wochenendausgabe. Erstaunlich! In diesem Zusammenhang stieß ich auf einen sehr interessanten Link www.debonosociety.com.
Hier geht`s auch schon ins Eingemachte. Die Methode der 6 Denkhüte ist ein sehr hilfreiches Instrument. Vielleicht wollen Sie es mal selber in Projekten ausprobieren? Schreiben Sie bitte, wie es gelaufen ist.
Geht man mit wachen Augen durchs Land, ergeben sich immer wieder Dinge, die man kaum glauben mag. So in der Stadt Salzgitter am örtlichen Thermalbad in Bad-Salzgitter.
Mit welcher Arbeitseinstellung bringt man so was zustande? Wer hat da die Bauleitung gemacht? Sind die Steuergelder schon verjubelt – sprich die Rechnungen bezahlt? Wie nennt man so was? Pfusch am Bau, oder?
Apropos: Was sagen Politessen, die ja immer schwer beschäftigt sind, wenn man mit dem linken Hinterrad über der Linie parkt?
Das wäre doch mal eine interessante Frage? Oder?


Kaum war ich in Salzgitter angekommen, da ging`s auch gleich rauf auf den Zahnarztstuhl. Motto: Pimp your teeth! Das Resultat: Blitzeblank kommt der Endspurt in Maschinenbauprojekten für dieses turbulente Jahr 2009.


Das Verkehrsschild und das Gastronomieschild nahmen mich gestern sichtlich mit, da ging es heute vor dem Projektstart bei einem Automatisierer in Ibbenbüren gleich weiter. Dank BlackBerry ist es gleich online.
Staubsauger Marke Miele Gala Grande mit Staubbeutel HyClean mit Protector-Netting! Das erinnerte mich heute an meine Pumpen-Zeit bei KSB. Da hieß es damals auch: “Ama-Drainer – der mit der weltpatentierten Magnetkupplung!”
Heute frage ich mich: Welches Gehirn und welche Gedankengänge lassen einen solchen Unsinn im Produktmanagement bzw. Marketing zu? Wie sagte mir neulich ein Klient – Originalzitat: “Herr Zimmermann, das sind doch Prosecco-Trinker, die sowas machen! Das sind solche, die beim USP penibel darauf achten, dass das P für proposition und nicht für point steht. Das ist ganz wichtig!” Nach dem Motto: Achtung! Der Chemieunterricht beginnt!
Was meinen Sie dazu? Wie oft begegnet Ihnen ein solcher Schwachsinn im Leben?

Am Wochenende las ich das Taschenbuch von Wolf Schneider “Speak German” an. Er beleuchtet das “merk”würdige Verhalten vieler Zeitgenossen, sich möglichst viel in Anglizismen auszudrücken.
Voltaire schrieb 1737 an Journalisten: “Verwendet nie ein neues Wort, wenn es nicht drei Eigenschaften hat: Es muss notwendig sein, es muss verständlich und es muss wohlklingend sein.”
Heute war dann so ein Tag: Ich stand staunend vor einem Hinweisschild am Jade-Weser-Port in meiner Heimatstadt Wilhelmshaven. Was mag mit einem WORKCARE wohl gemeint sein?
Schräg gegenüber traf ich dann auf ein Verkaufsschild eines Cafeshops. Fazit: Deutsch – schwere Sprache!


Ich weiß nicht, wie es Ihnen geht. Ich lese und lese, ja bin fast schon ein Bildungsjunkie, und versuche, das Turbulente in der Wirtschaft – gerade auch im Maschinenbau – besser zu begreifen.
Da bekam ich heute den Havard Business Manager – Okt. 09 – in die Hand und bin schier begeistert. Berater von McKinsey haben Ihren Gehirnschmalz zu Papier gebracht.
10 globale Trends werde ich die nächste Zeit näher beleuchten. Sie sind:
- Rohstoffe weiter gefragt
- Globalisierung unter Beschuss
- Mehr Macht für den Staat
- Wirtschaft ohne Vertrauen
- Bessere Methoden für das Management
- Neue Kunden auf dem Vormarsch
- Asien im Aufwind
- Brutale Auslese der Unternehmen
- Innovationen noch wichtiger
- Preisstabilität auf der Kippe
Zu jedem Trends werde ich die Tage immer mal wieder hier meinen Geist anstrengen. Bis dann!