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Coaching/Begleitung/Umsetzung

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Was ist Coaching? Wie hilft Coaching? Wem hilft Coaching? Wer coacht? Was ist sinnvoll: Männlicher oder weiblicher Coach? Was zeichnet gutes Coaching aus? Wie verläuft Coaching in der Praxis?

Die Fragen beantworten sich im Internet aus unterschiedlichsten Sichtweisen. Nutzen Sie dazu Suchmaschinen: Machen Sie sich Ihr Bild!

Dennoch gibt es einige wichtige Details im Coaching, die "denk"-würdig sind. Der Erfolg eines Coachingprozesses wird gleich zu Beginn gelegt.

Eine guter Coach klärt im Vorgespräch erst einmal, worum es geht. Dabei lässt er offen, ob er überhaupt der Richtige ist. Um sich nicht zu verzetteln, sollte das Thema des Coachings bereits in der ersten Sitzung klar definiert werden. Dann wird eine Zielvereinbarung getroffen, in der folgende Fragen beantwortet sein sollten:

Ein gutes Coaching ist also mehr als nur ein nettes Gespräch. So werden von Anfang an nicht nur Thema und Ziel, sondern auch der zeitliche Rahmen festgelegt. Je nachdem, ob es sich um eine längere Begleitung oder ein begrenztes, klares Problem handelt, werden die Zahl der Sitzungen und der zeitliche Abstand abgestimmt. Das kann eine Sitzung pro Woche oder eine alle zwei Monate sein. Manche Coaches arbeiten auch zunächst einmal einen halben Tag mit ihren Klienten und legen erst dann den weiteren Verlauf fest. Nach ein paar Sitzungen sollte stets eine Zwischenbilanz gezogen werden. Was haben wir erreicht? Was fehlt noch? Im Schlussgespräch wird dann noch einmal ein umfassendes Resumee gezogen und besprochen, ob die vereinbarten Ziele erreicht wurden.

Coaching wird im Management, Vertrieb, wie auch im persönlichen Bereich bei Fragen im beruflichen und persönlichen Kontext eingesetzt. Durch die Anregung durch einen Experten werden die Handlungen im realen Umfeld durchdacht und gemeinsam nach besseren Handlungsalternativen gesucht. Mit Coaching können Ziele erreicht werden. Coaching wird auch als Führungsinstrument eingesetzt. Der oder die Vorgesetzte übernimmt dabei die Rolle des Coaches. Es können dabei aber Rollenkonflikte auftreten.

Coaching ist verwandt mit der Beratungsform Supervision. Manche Autoren verstehen Coaching als Einzelsupervision, die Direktiven einschließt - andere Autoren sehen gerade darin den großen Unterschied. Für sie grenzt sich Coaching klar von anderen Formen der Beratung wie Supervision, Training, Mediation oder Consulting ab. Es gibt bei manchen Autoren auch spezielle Versionen, wie zum Beispiel SI-Coaching oder Geschäftsführercoaching. Coaching ist auch kein Ersatz für Psychotherapie, da es die funktionierende Selbststeuerungsfähigkeit des Klienten voraussetzt.

Systemisches Coaching (auch Systemisch-konstruktivistisches Coaching) ist kundenorientierte Beratung zu Fragen im beruflichen Kontext mit dem Ziel einer gemeinsamen Problem(auf)lösung. Coaching wird dabei als ressourcen- und lösungsorientierte Prozessberatung verstanden: Der Kunde ist Experte für seine Probleme und Lösungen, der Coach ist Experte für den Weg zum Finden der Lösung. Der Berater entwickelt im Coaching gemeinsam mit dem Kunden indivuell passende Lösungen und gibt keine Lösungen vor. Systemisches Coaching ist ziel- und ergebnisorientiert und anhand konkreter, mit dem Kunden erarbeiteten Zielkriterien evaluierbar. Die Grundlagen des Systemischen Coachings bilden die Erkenntnisse der Systemtheorie (vor allem Niklas Luhmann), die Philosophie des radikalen Konstruktivismus (Heinz von Foerster, Humberto Maturana und Ernst von Glasersfeld) und die Ansätze der Systemischen Therapie (Steve de Shazer, Kurt Ludewig). Ein Modell des Systemischen Coachings ist das Kieler Beratungsmodell, das in den 80er Jahren von Uwe Grau begründet wurde.

Kurzum: Im Detail liegt Ihr Unterschied und Erfolg!